Gedanken aus christlicher Sicht

von Br. Markus

Moses

Mit 23 Jahren hatte ich mir ein ungezähmtes Haustier gekauft. Einen Hamster. Ihm gab ich den Namen Moses.

Er war absolut jung und nicht Handzahm. So oft ich ihn auch nehmen wollte, er wollte nicht und biss mich, wenn ich seinen Willen nicht achtete.

Nun gut dachte ich. Ich muss sein Vertrauen gewinnen. So fütterte ich ihn mit den besten Leckereien, gab ihm beste Wolle für sein Nest. Gab ihm Röhren und baute Gänge, die er liebte. Ich stellte eine Buddelbox unter seinen Käfig. Diese war voller Erde. Dort konnte er richtig cool graben.

Doch alle Versuche über mehrere Monate waren erfolglos. Er wollte nicht in meine Hand klettern und war weiterhin bissig.

Was glaubst du, wieviel Freude ich an Moses hatte?

Und so ist es doch auch mit uns Menschen. Gott hat uns eine wunderbare Welt gebaut. Er hat den Geschmack von Erdbeeren für uns erfunden, sich Katzen oder Elefanten ausgedacht, den Kreislauf der Natur mit ihrer eigenen Wiederverwertenden Möglichkeiten erdacht.

Gott wollte uns nur endlich lieben können. Und so viele Menschen interessiert es nicht, beissen in seine Hand. So wie der Hamster.

Was würde Gott wohl dazu sagen?

Er sagt uns dieses:

Röm 1,20 „Denn sein unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es wahrnimmt, ersehen an seinen Werken, sodass sie keine Entschuldigung haben.“

Gott versucht uns zu erreichen. Und er macht dafür wirklich alles was nur geht.

Was ist darauf nur unsere Antwort?