Predigten

Bist Du ein Christ?

Jesus spricht von sich als Hirte. Gehörst Du zu seiner Herde? Lässt Du Dich vom guten Hirten hirten? Glaubst du, dass Du nach dem Tod den Zutritt zu Gottes Reich haben wirst? Glaubst Du an Jesus Christus als den Retter und Gottes Sohn? Wenn Dir darauf Antworten fehlen, dann solltest Du weiterlesen. Es könnte wichtig sein für Deine Ewigkeit.

Von Ordensbruder Markus Hauser, 52 Jahre alt, des Evangelischen Ordens Sola Gratia Baden.

Er ist Erwachsenenbildner (SVEB1), Seelsorger (LOS-Stufe 3/5) der reformierten Landeskirche und hat ein Grundstudium in Theologie abgeschlossen.

Zwanzig Jahre war Markus Hauser auch in der Wirtschaft als Bereichsleiter, Geschäftsführer und Prokurist tätig gewesen, hat diverse Grossprojekte geleitet, über 80 Mitarbeitende geführt und kennt die Arbeitswelt bestens.

Die Bibel spricht von einer Erbsünde seit Adam: «Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod zu allen Menschen hindurchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben.». Römer Kapitel 5, Vers 12

Der Tod also war ursprünglich nicht vorgesehen bei Gott. Er kam durch die Sünde. Vorher wusste der Mensch gar nicht, was gut oder böse war. Er handelte, wie es in ihm wollte – wie er wirklich war. Adam könnte also einen guten oder schlechten Charakter gehabt haben, er sündigte aber nicht, da es ihm nicht bewusst war, wenn er schlecht handelte. Was wir tun, wenn es uns bewusst ist, ist Gott also sehr wichtig.

Eva sagt im Gespräch mit der Schlange im Paradies: «…aber von der Frucht des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbet!» 1. Mose Kapitel 3, Vers 3

Eva wusste, dass sie nicht davon essen durfte und dass der Tod folgen würde. Schon wieder der Tod. Also keine Ewigkeit, sondern ein Ende. Eine Grenze, ein Stopp. Adam wurde nach biblischer Zeitrechnung ca. 930 Jahre alt. Die Altersgrenze von maximal 120 Jahren galt kurz vor der Sintflut. 1. Mose 6, Vers 3

Mit Menschen, die so alt wurden und wo es keinen Inzest gab, war die Vermehrung der Erde gut aufgestellt und möglich. Ein Hinweis für Skeptiker. Doch zurück zum Tod. Was war da geschehen? Sie lebten ja noch! Schauen wir uns das mal genauer an:

Jesus spricht zu einem Jünger der nachfolgen möchte, zuerst aber noch heimgehen und seinen Vater beerdigen gehen will: «Folge mir nach und lass die Toten ihre Toten begraben!» Matthäus Kapitel 8, Vers 22

Die Toten sollen die Toten beerdigen? Hast Du das verstanden? Man liest so schnell darüber hinweg. Es ist hier Folgendes gemeint: Menschen ohne Verbindung zu Gott sind für ihn wie tot. Mit dem Tod hörst du auf, mit anderen Menschen zu reden, zu wirken, teilzunehmen, zuzuhören, zu fragen, etc.

Menschen ohne den Glauben an Gott sind genauso zu IHM. Sie interessieren sich nicht für den Schöpfer. Darum sind diese Menschen wie tot für Gott.

Ja, es ist möglich! Du kannst mit Gott reden und er mit Dir. Du hältst mich für verrückt?

Dann probiere es selbst aus!! Ich gebe Dir hier eine Anleitung dazu. Und bitte! Ich spreche hier von keinem Kirchenbeitritt oder Zahlungen. Nö. Das hier hat Gott bezahlt. Schauen wir mal weiter:

«Gott aber, der da reich ist an Erbarmen, hat durch seine grosse Liebe, womit er uns liebte, auch uns, die wir tot waren durch die Sünden, samt Christus lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr gerettet» Epheser Kapitel 2, Vers 4 und 5

Wir sind ohne den Glauben an Gott und mit der Sünde tot für Gott und werden einmal auch körperlich sterben. Er – Gott, macht uns aber lebendig in Jesus Christus. Weil Christus gestorben ist für die Sünden der Menschen.

OK? Jetzt fragst Du Dich vielleicht, warum Du dann Gott nicht spürst oder hörst. Das hat zwei Gründe. Lass uns das ansehen:

Der erste Grund

«All denen aber, die ihn aufnahmen, gab es Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;» Johannes Kapitel 1, Vers 12

Verstehst Du? Du musst IHN (Christus) annehmen. Du hast den freien Willen. Du musst sein Blut annehmen, zur Vergebung Deiner Sünden. Hast Du das getan? Wenn nicht, ist es der erste Schritt, den Du tun solltest. Werde Deine Sünden und den Tod los und nimm das Geschenk Gottes für Dich in Anspruch. Du weisst nicht wie? OK. Ich mache Dir einen Vorschlag. Bete wie folgt:

ICH NEHME - JETZT - DAS ERLÖSUNGSGESCHENK GOTTES – DURCH DAS BLUT JESU CHRISTI VON NAZARETH – FÜR MICH – HIER UND HEUTE - IN ANSPRUCH! DANKE JESUS CHRISTUS, GOTT VATER UND HEILIGER GEIST!

Jesus sagt: «Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!» Matthäus Kapitel 11, Vers 28

Wenn du das gebetet hast, sind Dir gemäss der Bibel alle Deine Sünden vergeben. Sie sind nicht verschwunden – nur sind diese jetzt auf Jesus Christus übertragen worden. Du bist somit frei.

Wenn Du dies ernsthaft gebetet hast, wird sich nun eine Freude und Freiheit in Dir bemerkbar machen, wie Du es früher nicht gekannt hast. Das ist Gott. Und so kommen wir zum nächsten Teil:

Der zweite Grund

Wie höre ich Gottes Stimme? Nun, Gott ist Wahrheit und Liebe. Er spricht eine Sprache, welche Du lernen solltest. Aber die gute Neuigkeit ist – Gottes Sprache hat keine Grammatik und Rechtschreibung. Du drückst Dich mit Deinem ICH bei IHM aus. Du kannst Gottes Frieden fühlen und lernen, darauf zu hören. Das geht aber nicht sofort. Lerne, auf IHN zu hören.

Das Lernen auf Gott zu hören, wird mit der Zeit immer besser. In der Bibel werden Menschen beschrieben, wie sie Gott hören, ihn erleben. Und, zu unserer Erleichterung – kam Gott in Jesus zu uns – und lehrte uns. Besser geht es nicht.

Bitte beginne im Neuen Testament zu lesen und lerne Gott besser kennen. Ich sage dazu nur noch eins:

GOTT IST ALLEZEIT GUT! ALLEZEIT IST GOTT GUT!

Wenn Du das so nicht annehmen konntest und ein seelsorgerliches Gespräch oder Hilfe benötigst, darfst Du Dich gern unter sola.gratia@gmx.ch / 079 277 58 09 bei mir melden.

Ich wünsche Dir nun Gottes Frieden und Segen.

Br. Markus